„Geht nicht, gibt’s nicht“: Die Geschichte von Bernadette Isabella de Roja
Manche Lebensgeschichten zeigen eindrucksvoll, wozu der menschliche Wille fähig ist. Bernadette Isabella de Roja – von allen liebevoll Berni genannt – träumte schon als kleines Mädchen in Villach von Modeschauen und der großen Bühne.
Am 5. Oktober 2009 veränderte ein schwerer Unfall das Leben der damals 12-Jährigen schlagartig. Nach dem Koma erwachte Berni mit spastischen Lähmungen und war fortan auf den Rollstuhl angewiesen.
Doch Aufgeben war für sie nie eine Option. Mit eisernem Willen kämpfte sie sich zurück ins Leben, schaffte die Matura und absolvierte an der FH Graz die Ausbildung zur akademischen Peerberaterin.
2019 schrieb sie Geschichte, als sie als erste Kandidatin mit sichtbarer Behinderung an der Wahl zur Miss Kärnten teilnahm. Heute arbeitet sie nicht nur als Model für große Kampagnen, sondern unterstützt auch andere Menschen dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Berni beweist täglich, dass Inklusion dann gelingt, wenn wir Menschen nach ihren Stärken und nicht nach ihren Einschränkungen beurteilen. Ihr Lebensmotto bleibt dabei unverändert: „Geht nicht, gibt’s nicht!“